
Ich biete Informationen, Vorträge und Kurse zu astronomischen und philosophischen Themen an – Auf Anfrage für Presse, Organisationen, Vereine, Schulen, öffentliche und private Anlässe.
Eine Auswahl möglicher Themen:
Ursprung und frühe Entwicklung des Universums
Die Vorstellung eines explosiven Anfangs derWelt im Urknall wird begründet und veranschaulicht anhand von astronomischen Beobachtungen (z.B. Fluchtbewegung der Galaxien, Hintergrundstrahlung, universelle stoffliche Zusammensetzung der Materie) und physikalischen Theorien (z.B. Elementarteilchen-, Quanten- und Relativitätstheorie). Der Existenzbeginn unseres Universums muss als „gleichzeitige“ Entstehung von Raum, Zeit und Materie aufgefasst werden. Die Materie erscheint dabei als der in ungeheuer schnellem Wechsel „zwischen“ den Formen Energie und Masse hin und her fluktuierende „Stoff“, in dem sich zugleich auch die ihn beherrschenden Naturkräfte etablieren.
Von den Galaxien zu den Planeten des Sonnensystems
Hier geht es um die Bildung der ganzen Vielfalt der Himmelskörper aus dem anfänglich zur Hauptsache vorhandenen Wasserstoffgas. Es ist dies im wesentlichen das Werk der Gravitation, einer der vier Grundkräfte der Natur, die zusammen mit der Materie, dem Raum und der Zeit im Urknall entstanden sind. Auch in dieser Epoche erfolgt der Aufbau neuer materieller Strukturen immer wieder durch Umformung bzw. Zerstörung der alten Gebilde; aber diese Prozesse laufen nun viel langsamer ab – nämlich typischerweise in Hunderten von Millionen bis zu Milliarden von Jahren, und nicht innerhalb von Sekundenbruchteilen bis zu Minuten oder Stunden, wie in der Entstehungsphase des Universums.
Die Entstehung des Lebens auf der Erde
Die Entwicklung der Himmelskörper (nun speziell der Sterne!) wird begleitet und getrieben von der Bildung immer komplexerer Materie, d.h. von schweren chemischen Elementen wie z.B. Sauerstoff, Eisen oder Uran bis zu Molekülen wie z.B. Ammoniak oder – in dichten Molekül- bzw. Staubwolken! – sogar kohlenstoffhaltigen Polymeren. Unter den Bedingungen, die z.B. auf der Oberfläche oder in der Atmosphäre eines Planeten wie der Erde herrschen, können sich aus diesen Grundbaustoffen neue Materieformen, zunächst z.B. langfädige Moleküle, mit der Zeit aber auch Molekülkomplexe bilden, welche die Fähigkeit zur Selbstreproduktion und damit eine charakteristische Eigenschaft von Leben besitzen.
Vom Selbstbewusstsein des Kosmos im Menschen
Auf der Erde (zumindest) führt die kosmische Evolution (offenbar) zur Entstehung von Bewusstsein und Intelligenz in Lebewesen – wie z.B. im Menschen. Aufgrund dieser Fähigkeiten kann der Mensch (zumindest im Prinzip, wenn auch in der Praxis nur innerhalb eines beschränkten Horizonts) die Welt verändern und muss er daher auch die Verantwortung für die weitere Entwicklung des Kosmos mittragen. Noch in der gegenwärtigen Epoche kann man sich fragen, ob er dieser Aufgabe wirklich gewachsen ist – oder anders: Was wird der Kosmos „als nächstes“ entstehen lassen müssen, um in seiner Entwicklung (wirklich) weiter zu kommen?
-> Weitere Themen jederzeit möglich, gerne auch auf individuellen Wunsch.
